Baubericht Goth XP

Das Spantengeruest steht. Die Spanten, welche im Rumpf verbleiben, sind aus wasserfestem 2mm Flugzeugsperrholz gefertigt. Es sind dies der Bug-, Vorstags-, Haupt-, und Heckspant. Die restlichen Spanten sind aus 4 mm Pappelsperrholz gemacht. Sie werden alle aus dem Rumpf entfernt, sobald fertig beplankt und lackiert ist.

Spanten

Den Hauptspanten habe ich bereits mit Verstrebungen fuer die Wantenpuettinge versehen. Die Puettinge sind sind aus 1,5mm Chromstahlblech hergestellt. In die Schraubenloecher habe ich 2mm Gewinde geschnitten, um auf Muttern verzichten zu koennen. In das Deck muessen spaeter nur noch Ausschnitte fuer die Puettingeisen gemacht werden. Durch diese Konstruktion erhoffe ich mir, die Zugkraefte der Wanten direkt auf den Mastfuss leiten zu koennen.

Die Masttasche passt in den angebrachten Ausschnitt, so dass dann gleich alles perfekt ausgerichtet ist.

12. Oktober 2015

Hauptspant

Die Form der Goth weist in der Bordwand einen Knick auf und ist damit mit Chines ausgestattet. Dieser Knick ist neben dem Deck der Ausganspunkt fuer die Beplankung. Ich setze da eine weisse Ahornleiste ein, welche mit mit allen Spanten verklebt wird. Die "normalen" Planken werden nur mit dem Haupt, Vorstags, und Heckspant verklebt.

Die Brettchen zwischen den Spanten dienen zur senkrechten Ausrichtung.

12. Januar 2016

Ahornleiste

Die Spanten sind alle mit Aussparungen versehen, um Balkenweger und die erste Leiste am Deck perfekt ausrichten zu koennen. Damit muesste ich dann bei der fertigen Schale nur noch die Deckskante beschleifen und das Deck aufbringen koennen.

Auf dem Bild sieht man auch schoen die Befestigung der Wantenpuettinge.

12. Januar 2016

Konstruktion

Fuer die Beplankung zwischen den beiden Leisten wird eine Schablone hergestellt. (z.B. aus einem Kabelkanal) Dazu bei jedem Spant das Mass abnehmen und durch die gewuenschte Anzahl Planken teilen. So erhaelt man genau die Hoehe, welche die Planke an jedem einzelnen Spanten haben muss. Dann die Masse auf die Schablone uebertragen und entsprechend herrichten.

12. Januar 2016

Schablone

Jetzt koennen 2 Planken und die Plankenschablone eingespannt und mit einem Handhobel auf das Mass gebracht werden. So sollten dann 6 durchgehende Planken am Boot angebracht werden koennen, ohne dass kleine Teilstuecke eingesetzt werden muessen.

12. Januar 2016

Hobeln

Die Bordwaende sind fertig beplankt.

12. Januar 2016

Bordwand

Fuer die Rundung des unteren Bereichs des Rumpfes muss eine neue Plankenschablone gemacht werden. Die Masse erhalte ich mit einem Massband, welches ich ueber die Spanten legen kann. Bei 10mm hohen Planken ergibt es eine Anzahl von 12 Planken auf jeder Seite, auf 2mm verjuengt im Bugbereich und 3,5 mm im Heckbereich.

12. Januar 2016

Unterwasserbereich

Vom Heckbereich

12. Januar 2016

Heck

Die letzten beiden Planken muessen individuell angepasst werden, da sich kleine Fehler während dem Beplanken aufkumulieren und die Form der Schablone dann nicht mehr ganz stimmt. Ich nehme an jedem Spanten mit der Schiebelehre das Mass der Luecke ab, teile es durch zwei und uebertrage das Ergebnis auf die beiden Planken. Danach werden diese in die richtige Form gehobelt und mit dem Schleifklotz eingepasst. Fuer Klammern hat es jetzt keinen Platz mehr und die Holzleisten müssen mit Nadeln fixiert werden.

28. Februar 2016

Unterwasserbereich

Die Schale muss jetzt sauber geschliffen und in die perfekte Form gebracht werden. Dies kann schon 4 - 5 Stunden Arbeit in Anspruch nehmen. Auf den Bug und Heckspant klebe ich ein 1mm Flugzeugsperrholz, damit dessen Kanten beim Ueberlaminieren mitbeschichtet werden.

28. Februar 2016

geschliffene Schale

Ueber die fertig geschliffene Schale wird ein 49g/m2 Glasfasergewebe laminiert. Durch die Epoxybeschichtung und Lackierung verschwindet dieses optisch vollstaendig.

28. Februar 2016

Glasfasergewebe

Mit der Rolle werden 2 weitere Beschichtungen mit Epoxy aufgebracht.

28. Februar 2016

Epoxybeschichtung